Amaryllis-Umtopfaktion

Am vergangenen Wochenende habe ich mich endlich daran gemacht, meine Uralte, rotblühende (Red Lion?) Amaryllis umzutopfen. Ich schiebe das schon länger vor mir her. Zu Recht, wie ich dann feststellen mußte. Die Amaryllis bevölkert seit mehreren Jahren einen Topf und hat schon vor längerer Zeit zwei Brutzwiebeln entwickelt. Eigentlich wollte ich sie schon im letzten Herbst umtopfen, bevor sie neu austreibt. Den Zeitpunkt hab ich aber irgendwie verpaßt und plötzlich schob sie eine Blüte. Die wollte ich unbedingt in Ruhe lassen, damit sie mir nicht aus Versehen abbricht. Immerhin wird der Blütenstil meist einen guten Meter hoch. Nachdem sie aber nun verblüht ist und den Blütenstil komplett eingezogen hat, habe ich mich doch mal ans umtopfen gewagt.

 

Also erstmal aus dem alten Topf wuchten. Gar nicht so leicht bei dem riesigen Teil. Hätte noch ein bis zwei Hände mehr gebrauchen können *lach*. Aber nach viel Gefummel ist den Topf dann doch vom Wurzelballen abgegangen. Und dieses Bild bot sich mir:

Amaryllis

 

Ja, kräftig durchwurzelt. Hm, war da nichtmal Blumenerde in dem Topf? Wo ist die hin? Naja, ok, dann mal vorsichtig die drei Zwiebel trennen. Zwar sollen sie später wieder zusammen in einen größeren Topf, aber so kann ich sie nicht einfach wieder einbuddeln.

 

Tja, und das hat dann etwas länger gedauert, denn die Wurzeln waren schlimmer verwirrt als jeder Wollknäuel, den ich jemals entwirren mußte. Ein paar Wurzeln mußten dann doch dran glauben. Aber ich denke, das können alle Zwiebeln sehr gut verkraften. Es sind ihnen ja noch reichlich Wurzeln geblieben:

Amaryllis

 

Und im neuen Topf ist dann auch wieder mehr Platz, sodaß sie neue Wurzeln bilden können und nach Herzenslust wachsen können:

Amaryllis

 

Allerdings glaube ich, dass auch dieser Topf bald zu klein für die drei werden wird. Falls es drei bleiben. Denn bei der Mutterzwiebel habe ich kleine "Beulen" entdeckt, aus denen sicherlich bald weitere Brutzwiebeln werden, jetzt wo sie wieder Platz hat. Aber erstmal müssen sie damit auskommen. Und vielleicht topfe ich dann im Herbst nochmal um, wenn ich die passenden Töpfe gefunden hab. Ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass die Brutzwiebeln schon so riesig sind. Die Mutterzwiebel hat einen Durchmesser von rund 12 cm und die Brutzwiebeln haben jeweils gute 10 cm.

 

P.S: Wer sich wundert: Ich mache nebenbei auch noch Handarbeiten. Aber im Moment ist da nichts vorzeigbar. Ich stricke etwas lieblos an Socken rum für die Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke. Aber sonst fehlt mir aufgrund der vielen Überstunden auf der Arbeit im Moment einfach die Zeit für mehr. Und dann habe ich diese Woche auch noch krankheitsbedingt den halben Tag verschlafen. Im Juli wird es dann aber sicher besser, da ich dann auch zwei Wochen Urlaub habe. Aber jetzt lege ich mich erstmal wieder hin.

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