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Di

12

Sep

2017

Produkttest Herbal Essence pure:renew

Testbericht: Herbal Essences pure:renew Shampoo und Spülung weiße grapefruit & mosa minze
Herbal Essences pure:renew weiße grapefruit & mosa minze
Wie ich ja schon bei dem Testbericht zu dem Guhl Volumen-Shampoo geschrieben habe, suche ich nach einem guten Shampoo, das meinen Haaren Volumen verleiht, aber ohne sie zu verkleben oder zu beschweren, wie es das Shampoo von Guhl leider tut.
Daher kam mir der Produkttest von for-me-online für das Herbal Essences pure:renew gerade recht. Allerdings wurde hier kein Volumen-Shampoo getestet. Aber wie ich bereits sagte, ist ein Shampoo, das die Haare sauber und gepflegt aussehen lässt, besser als ein Volumen-Shampoo, bei dem die Haare fettig aussehen. 

Duft und Konsistenz

Schampoo und Spülung haben einen wirklich einzigartigen, fruchtig-frischen Duft. Die Sorte heißt "weiße grapefruit & mosa minze". So ganz kann ich zwar keine Grapefruit riechen, aber fruchtig ist es auf jeden Fall. Minze rieche ich jedoch nicht. Alles in allem gefällt mir der Duft aber sehr gut. Die passende Spülung gibt es auch dazu.
Die Konsistenz ist etwas fester, als ich es von anderen Shampoos gewöhnt bin, jedoch nicht so fest, wie das Shampoo von Guhl. Das mag ich eigentlich nicht so. Im Gegensatz zu dem Shampoo von Guhl schäumt das von Herbal Essences aber sehr gut und gibt einem so das Gefühl, dass die Haare wirklich sauber werden. Aber nicht nur das, nach dem Ausspülen des Shampoos waren meine Haare regelrecht "quietschsauber". So sollen sie sein, wenn sie wohl wirklich sauber sind. Daher ist aber auch zu empfehlen, das Shampoo nur mir einer Spülung zusammen zu verwenden, da es sonst nicht wirklich kämmbar ist. Aber in Kombination mit der Spülung wird das Haar wirklich weich und leicht kämmbar. Auch nachdem die Haare trocken waren, haben sie sich noch so toll sauber und weich angefühlt.

Wirkung

Ob die Haare wirklich sauber und erneuert werden, wie es das Shampoo verspricht, kann ich natürlich nicht beurteilen, aber ich habe auf jeden Fall einen deutlichen und vor allem positiven Effekt verspürt. Angenehm weiche Haare, die wirklich nicht beschwert waren und dadurch tatsächlich auch so wirkten, als hätten sie mehr Volumen.

Fazit

Dieses Shampoo hat mich echt überzeugt und ich werde es sicher bald wieder kaufen. Was mich ein wenig stört, ist die riesige Flasche mit 500ml. Dadurch wird die Flasche schwer und hat man nasse Finger, rutscht sie einem schnell aus den Fingern. Ich werde sie daher in kleinere Fläschchen umfüllen, um mir weitere blaue Zehen zu ersparen ;-)

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So

03

Sep

2017

Gamescom 2017 - Bericht

Die Gamescom ist nun schon ein paar Tage vorbei und ich erhole mich noch davon. Körperlich geht es mir soweit wieder gut. Der Muskelkater in den Beinen ist wieder weg und mein Rücken hat erstaunlich gut durchgehalten. Geistig bin ich aber immer noch dabei, alle neuen Eindrücke zu verarbeiten. Das ist einfach immer so viel, was auf einem hereinströmt, dass es Zeit braucht, alles zu verarbeiten. Vor allem, wenn man danach wieder einer stressigen Arbeit nachgehen muss.

Mein Bericht zur Gamescom 2017, meine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen

Messetage der Gamescom

Aber ich will mal am Anfang beginnen. Dieses Jahr war die Gamescom für private Besucher von Mittwoch bis Samstag geöffnet. Die Jahre davor immer von Donnerstag bis Sonntag. Das war ein wenig gewöhnungsbedürftig für mich, aber jetzt im Nachhinein war es gut, den Sonntag noch zum Ausruhen zu haben und nicht gleich am nächsten Morgen wieder arbeiten zu müssen. Problematisch war für mich allerdings, dass ich in der Woche eigentlich dienstlich unterwegs war. Zum Glück gerade in einem Projekt in Köln. So konnte ich Montag und Dienstag noch arbeiten und war Dienstag Abend nicht allzu spät daheim, statt nach einem 10-Stunden Arbeitstag vielleicht noch 6 Stunden im Zug zu sitzen und irgendwann nach Mitternacht erst heimzukommen. Eigentlich hätte ich die Woche ja bis Donnerstag arbeiten müssen. Aber meinen Urlaub und die Tickets hatte ich schon geplant/gekauft, bevor ich diesen Termin kannte. Aber die Arbeiten vor Ort liefen so gut, dass ich auch wirklich guten Gewissens zur Gamescom gehen konnte.

Spiele auf der Gamescom

Die Indie-Arena auf der Gamescom 2017
Die Indie-Arena auf der Gamescom 2017
Angespielt hab ich nur wenige, weniger bekannte Spiele. Hauptsächlich in der Indie-Arena. Große Titel von großen Publishern kann ich mir auch bei Youtube ansehen. Irgendwer hat die garantiert angespielt und gefilmt. Bei den Indi-Spielen ist das weniger der Fall. Aber auch hier lohnt sich ein näherer Blick. Da gibt es viele nette Spiele. Und ich sag immer, Minecraft hat auch mal als Indie-Spiel begonnen.
Konkret hab ich ein Spiel gespielt, das mich sehr an Minecraft von der Graphik her erinnert. Nur ging es darum, eine Art Bauernhof zu versorgen, mit Hühnern, Schweinen, Kühen und Feldern. Was man ja in Minecraft theoretisch auch kann. Was man noch so machen konnte, war mir nicht ersichtlich. Bei dem Spiel war gerade keiner da, der es einem erklären konnte. Wenn es nicht mehr zu tun gibt, wäre das nichts, wofür ich Geld ausgeben möchte. Das kann ich in Minecraft nämlich genauso haben. Zielgruppe denke ich, ist eher für Kinder, denke ich.
Durch Zufall habe ich bei Youtube ein Video gefunden, das das Spiel zeigt. Wer jetzt interessiert ist, der sollte hier klicken.

Ein weiteres Spiel, bei dem ich einer jungen Dame sehr lange zugesehen hab, hatte was mit Science-Fiction zu tun. So ganz bin ich auch hier nicht hinter das Spielziel gestiegen. Aber interessant fand ich die Erklärung eines der Entwickler. Die haben wohl von mehr oder weniger bekannten Spielen, die Elemente kopiert, die ihnen dort gut gefallen haben und darauf dann ein eigenes Spiel entwickelt. Sowas finde ich deshalb so spannend, weil ich natürlich selbst öfter darüber nachdenke, wie wohl ein Spiel aussehen würde, das die Features vereint, die mir in verschiedenen Spielen gefallen. Oder einzelne Features eines Spiels in einem anderen zu integrieren. Also zum Beispiel World of Warcraft mit dem Kisten-System aus Minecraft, also nie wieder Platzprobleme zu haben und trotzdem alles sammeln zu können. Leider kannte ich von den genannten Spielen für das Science-Fiction-Spiel lediglich Star Wars, was ich selbst aber nie gespielt habe.

Das dritte und letzte Spiel aus dem Indi-Bereich, das ich angespielt habe, war eine Art Hack&Slay wie Diablo 3. Allerdings mit "Friendly Fire", also wo man seine Team-Kameraden verletzen kann. Dieses Spiel wurde auch auf der Social Media Stage vorgestellt. Die dortigen 4 Spiele haben das auf sehr witzige Art rübergebracht, dass sie sich ständig gegenseitig "umgebracht" haben. Für mich ist das Spiel aber aus dem Grund schon nichts. Ich will in einem Spiel nicht aufpassen müssen, dass ich aus versehen meine Team-Kameraden erwische, statt die Gegner. Ansonsten war es aber graphisch eins der anspruchvollsten aus dem Indi-Bereich. Und wenn ich mich richtig erinnere, hat es sogar irgendeinen Preis gewonnen. Aber bei dem Thema muss ich leider passen.

Das einzige Spiel, das nicht aus dem Indi-Bereich war, das ich angespielt habe, ist "Lego Worlds". Das ist jetzt nicht gerade unbekannt. Ich hab es schon länger auf meiner Wunschliste bei Steam. Konnte mich aber bei dem Preis bisher nicht zum Kauf entscheiden. Da das Spiel eher für Kinder gedacht ist, war an dem Stand entsprechend wenig los. Ich wurde ein wenig verwundert angeschaut, da ich die einzige Erwachsene ohne Kind dort war. Ich hab dann gesagt, ich würde das für meinen Stiefsohn testen, der leider nicht da sein kann, wegen Schule und so.
Das Spiel ist sicher für legobegeisterte Kinder das Paradies. Man kann so viel Entdecken. Fahrzeuge, Gebäude und vieles mehr. Alles kann man "scannen" und dann überall neu aufbauen. Oder man setzt jeden Legostein wie im echten Leben von Hand. Das Spiel ist ab 6 Jahre und das dürfte auch in etwa die Zielgruppe sein. Daher bin ich froh, dass ich dafür bisher kein Geld ausgegeben habe. Das hätte mich sicher ein paar Stunden beschäftigt, aber dann wäre es langweilig geworden. Liegt vielleicht auch daran, dass ich schon Minecraft hab, was ich gerne als "Lego für Große" bezeichne, wenn ich erklären soll, was das Spielziel ist. In Minecraft kann ich auch mit Steinen bauen, aber halt noch so viel mehr. Zwei Spiele dieser Art brauch ich wirklich nicht.

Events auf der Gamescom

Blizzard-Bühne auf der Gamescom 2017
Blizzard-Bühne auf der Gamescom 2017

Neben den vielen Spielen, die es auf der Gamescom zu entdecken gibt, gibt es natürlich auch immer viele Events. Jeder größere Publisher hat seine eigene Bühne mit Programm. Ich verbringe die meiste Zeit natürlich bei Blizzard, weil ich hier einfach die meisten Spiele spiele bzw. mit den Spielen die meiste Zeit verbringe. Und ich muss sagen, dass gerade auch die Dekoration von Blizzard alle anderen in den Schatten stellt. Nicht nur ein bisschen Deko, nein, der ganze Bereich, in dem man die Spiele anspielen kann, ist stilecht gestaltet. Bei Heathstone spielt man in einer typischen Gasthaus-Atmosphäre und sitzt auf Holzfässen. Oder im Bereich für World of Warcraft wurde ein Teil des Dunkelmond-Jahrmarkts aus dem Spiel nachgestaltet. Und die Bühne dürfte auch die größte sein. Immerhin nimmt der Blizzard-Stand mittlerweile auch gut eine halbe Messehalle ein.

Gasthausatmosphäre bei Hearthstone auf der Gamescom 2017
Gasthausatmosphäre bei Hearthstone auf der Gamescom 2017

Bei Blizzard hab ich mir natürlich die "Große Enthüllungsankündigung" oder wie man das auf deutsch übersetzen soll, angesehen. Ich war allerdings ein wenig enttäuscht. Ich glaube, alle World of Warcraft-Spiele haben auf irgendwelche Informationen zum nächsten Addon gewartet. Irgendein Trailer, eine Info zum Inhalt oder wenigstens einen Termin, wann es in die Alpha geht.

Konzert von Video Games Live auf der Blizzard-Bühne
Konzert von Video Games Live auf der Blizzard-Bühne

Dafür war das einstündige Konzert von "Video Games Live" wie immer genial. Man stelle sich vor, wie die Musik, die man täglich beim Spielen zu hören bekommt, live von einem klassischen Orchester gespielt wird. Das sollte sich jeder Gamer mal gönnen. Ich war vor 2-3 Jahren auf einem Konzert, als sie während der Gamescom direkt in einer der Messehallen abends ein Konzert gegeben haben. Hat mich damals 80 Euro oder so gekostet. Aber ganz ehrlich, ich finde klassisches Orchester gar nicht mehr so doof wie vorher, das waren nur die klassischen Stücke, die mir nicht zugesagt haben. Wenn die aber bekannte Musik aus Spielen spielen, kriegt man einfach eine Gänsehaut, egal wie heiß es in der Halle sonst so ist. Und auf der Blizzard-Bühne spielen die natürlich nur Musik aus den Blizzard-Spielen, die ich natürlich zum Großteil kenne.

Cosplay-Wettbewerb von Blizzard auf der Gamescom 2017
Cosplay-Wettbewerb von Blizzard auf der Gamescom 2017

Der Cosplay-Wettbewerb von Blizzard ist auch immer sehenswert. Bei den meisten Kostümen klappt einem einfach nur die Kinnlade runter, weil du denkst, da steht jetzt wirklich der Charakter aus dem Spiel vor dir und man muss zweimal hinschauen, um zu erkennen, dass es ein Cosplay ist und man doch nicht träumt.

Jan Hegenberg auf der Gamescom 2017
Jan Hegenberg auf der Gamescom 2017

Und was für mich auf keiner Gamescom fehlen darf, ist natürlich ein Konzert von Jan Hegenberg. Diesesmal haben sie ihre neue CD "Hegendary" vorgestellt und mir direkt mal einen Ohrwurm verpasst. Sucht mal bei Youtube nach "Dalaran im Kreis". Auch wenn man World of Warcraft, auf das sich das Lied bezieht, nicht selbst spielt, muss einem das Lied einfach ins Ohr gehen. Ich bin froh, dass ich die CD schon vorbestellt hatte. Die hätte ich mir sonst schnellsten kaufen müssen. So konnte ich die dann einfach abends reinwerfen und den Ohrwurm füttern.

Bildungsthemen auf der Gamescom

Neben den ganzen spassigen Dingen, gab es aber auch einige ernstere Themen rund um Games. Dazu gibt es immer die "Campus Stage", wo ernstere Diskussionen und Vorträge stattfinden. Ich schau da immer gerne mal vorbei. Dort ist meist wenig los und die haben Sitzplätze 😉 Aber das ist nicht der einzige Grund. Die Vorträge und Diskussionen sind meist auch sehr interessant für mich. So habe ich dieses Jahr das Games-Camp und das Eltern-LAN kennengelernt.

Das Games-Camp ist für Jugendliche eine Veranstaltung, bei der sich jeder einbringen kann. Also jeder kann anderen etwas beibringen, wie zum Beispiel, wie man für Minecraft ein Texturenpack entwickelt. Ich fand das sehr interessant, auch wenn ich nicht die Zielgruppe bin. Sowas hätte ich mir in meiner Jugendzeit gewünscht.

Das Eltern-LAN ist eine Veranstaltung für Eltern, die mit Computerspielen nichts am Hut haben. Sie sollen dort lernen, was ihre Kinder so toll an Computerspielen finden. Auch hier bin ich nicht die richtige Zielgruppe. Ich sähe mich eher als Veranstalter einer solchen Eltern-LAN. Die Eltern-LAN kann man auch buchen für Schulen zum Beispiel. Ich finde es gut, dass es sowas gibt. Ich kriege es immer wieder bei Gesprächen mit Kollegen mit, dass diese Angst haben, dass sich ihre Kinder für Computerspiele interessieren. Eine solche Eltern-LAN kann ihnen vielleicht dabei helfen. Viele Eltern wissen einfach nicht, was ist der Sinn des Computerspiels. Die sehen nur, dass ihr Kind da anscheinend mit einer Waffe auf Menschen schießt und haben Angst, dass es zu einem Amokläufer werden könnte. Was auch nachvollziehbar ist. Aber was die Eltern nicht verstehen können, wenn sie es selbst nicht ausprobiert haben, ist die Tatsache, dass man nicht das Gefühl hat, einen Menschen erschossen zu haben. Der Freund, gegen den man da vielleicht spielt, sitzt ja neben einem. Falls also irgendwelche besorgten Eltern bis hierher gelesen haben und sich nicht haben abschrecken lassen: Sucht mal bei Google nach "Eltern-LAN" (oder klickt hier) und bucht vielleicht auch für euch so eine Veranstaltung. Vielleicht spielt ihr dann das nächste mal zusammen mit eurem Kind?

Loot/Beute/Einkäufe

Meine Beute von der Gamescom 2017
Meine Beute von der Gamescom 2017
Natürlich bin ich von der Gamescom nicht mit leeren Händen nach Hause gegangen. Allerdings habe ich mich sehr zurückgehalten. Ich habe jedoch einige Bücher gesehen, die ich schon gerne gekauft hätte. Aber ich hätte die dann heimschleppen müssen. Gerade Bücher sind schwer und da sie alle bei Amazon erhältlich sind, werde ich die lieber dort bestellen. 
Ansonsten hab ich lediglich bei Blizzard was gekauft. Die haben jedes Jahr so viele tolle Sachen dabei, da muss ich immer was kaufen. Und so gab es dieses Jahr eine schicke Kuscheldecke, ein T-Shirt und einen neuen Mitbewohner namens "Pepe".
Was ich aber auch gerne gehabt hätte, was sie aber nicht vor Ort dabei hatten, ist eine tolle USB-Ladestation. Für einen World of Warcraft-Fan wie mich, eigentlich ein muss. Ich mag es, wenn nützliche Dinge mit Merchandising kombiniert werden und man nicht so eine einfache Figur ins Regal stellt. Daher auch die Kuscheldecke. 

Fazit

Die Gamescom 2017 war mal wieder richtig toll für mich. Es war wieder total voll, doch das war in meinen Augen nicht wirklich schlimm, denn alle sind sehr respektvoll miteinander umgegangen. Es gab kein Geschubse oder Geschiebe in der Menge. Da bin ich von anderen Messen ganz anderes gewohnt.

Daher werde ich auch 2018 wieder hingehen, sofern es meine Arbeit zulässt.

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Mi

16

Aug

2017

Anleitung für Reste-Sneaker-Socken mit Rollrand

Zwischendurch musste ich mal wieder Socken stricken. Wer mir auf Instagram folgt, der weis, dass ich derzeit an einem Pullover stricke. Aber die Idee zu diesen Socken geisterte mir schon eine Weile im Kopf herum und wollte einfach raus. Daher habe ich mir aus meinen Resten zwei Knäuel ausgesucht, um die es mir nicht schade ist und habe mit dem Teststricken begonnen. Dabei ist diese Anleitung entstanden. Sie richtet sich an Sockenstricker, die bereits Erfahrung mit dem Sockenstricken haben.

Anleitung für Reste-Sneaker-Socken mit Rollbündchen
Materialbedarf: 2 Reste 4-fach-Sockenwolle; je nach Größe 30-50g
Grundanleitung samt Größentabelle für die Socken vom Stricknetz

Bündchen

Das Bündchen wird aus einem doppelten Rollrand gearbeitet.
Dazu von einem Rest (Rest 1) die notwendige Maschenanzahl anschlagen und zur Runde schließen. Dann 11 Reihen glatt rechts stricken, wodurch sich das Bündchen einrollt. Danach 6 Reihen lang jeweils 4 Maschen rechts und eine Masche links stricken. Das ganze auf einem Nadelspiel stilllegen.
Anleitung für Reste-Sneaker-Socken mit doppeltem Rollbündchen
1. Rollbündchen

Für den zweiten Rand vom anderen Rest (Rest 2) ebenfalls die notwendige Maschenanzahl anschlagen und zur Runde schließen. Dann 11 Reihen glatt rechts stricken.

Anleitung für Reste-Sneaker-Socken mit doppeltem Rollbündchen
2. Rollbündchen

Dann den ersten Rand durch das Nadelspiel in den zweiten Rand schieben, sodass die Nadelspiele genau übereinander liegen. 

Anleitung für Reste-Sneaker-Socken mit doppeltem Rollbündchen
Bei Rollbündchen ineinander geschoben

Ferse und Fuß

Nun mit dem Rest 1 eine Runde stricken. Dabei jeweils von beiden Nadelspielen je eine Masche zusammenstricken. Danach im Wechsel je eine Runde mit Rest 1 und eine Runde mit Rest 2 stricken, dabei mit Rest 2 beginnen. 

Anleitung für Reste-Sneaker-Socken mit doppeltem Rollbündchen
Fersenbeginn

Nach 4-5 Reihen mit der Fersenwand beginnen. Die Fersenwand und die Fersenkappe wird mit nur einem Rest gestrickt. Nach der Ferse wird wieder im Wechsel gestrickt, analog der Grundanleitung.

Anleitung für Reste-Sneaker-Socken mit doppeltem Rollbündchen
Fertige Socke

Die zweite Socken ebenso arbeiten.

Mit farblich passendem Sock-Stop eignen sie sich auch prima als Hausschuhersatz an kühleren Sommertagen. Ich trag diese momentan sehr gerne und werde mir noch Sock-Stop draufmachen, sobald meine Bestellung hier ist.

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Do

03

Aug

2017

Schreibtischumzug & Spaß mit Unity Media

Alles begann damit, dass mir die Telekom meinen alten DSL-Anschluss gekündigt hat. Angeblich dürfen sie mich nicht weiter mit DSL beliefern. Ich müsste auf einen ihrer VoIP-Anschlüsse umsteigen.

Mein leergeräumter Schreibtisch an seinem alten Platz.
Leerer Schreibtisch vor dem Umzug

Diskussionen mit der Deutschen Telekom

Natürlich muss ich gar nichts. Das habe ich auch den mal mehr, mal weniger netten Menschen am Telefon mitgeteilt, die mich schon regelrecht belästigt haben, weil ich noch keinen neuen Vertrag bei der Telekom gemacht habe. Das war mit einer der Gründe, warum ich mich dann auch tatsächlich dazu entschieden hatte, nicht bei der Telekom zu bleiben. Der Kundenservice war einfach unterirdisch. Ich fühlte mich nicht gut behandelt. Und die Konkurrenz bot eh viel bessere Angebote. Die Telekom wollte mir für angeblich den gleichen Betrag, den ich vorher gezahlt habe, 20 Mbit Download und Festnetz anbieten. Betrachtet man sich dieses "Angebot" aber mal näher, stellt man fest, dass man nur die ersten 3 Monate genauso viel zahlt wie vorher. Danach kostet es 10 Euro mehr. Und man müsste sich noch einen Router von der Telekom dazumieten für 5 Euro im Monat oder einmalig 120 Euro. Klar, man muss den Router nicht nutzen, aber bezahlen muss man ihn so oder so. Zumindest hatte ich keine Möglichkeit im Online-Shop den Router rauszuwerfen bei einer Bestellung. Was dann auch noch hinzugekommen wäre, wäre ein neues Telefon. Mein altes analoges Telefon wäre nicht kompatibel gewesen. Gut, ich hätte dann auf Festnetz verzichten können. Ich hab ja noch mein Handy mit Flatrate. Aber in Summe hätte ich dann spätestens ab dem 4. Monat 15 Euro mehr bezahlt, als vorher. Das wären dann also knapp 60 Euro gewesen.

Auswahl des neuen Anbieters

Also habe ich mich umgeschaut und gedacht, das muss doch günstiger zu haben sein. Dass ich damals die Telekom gewählt hatte, als ich hier eingezogen bin, lag daran, dass ich den Anschluss schnell brauchte und bei der Telekom wusste ich, die sind zuverlässig innerhalb von 3 Wochen fertig. Damals ging auch noch nicht viel mehr. Erst später hat Unity Media hier Glasfaser verlegen lassen. Ich bin also auf die Suche gegangen und bin sehr schnell bei Unity Media fündig geworden. Es gab gerade ein Spezialangebot. 120 Mbit Download, Festnetz mit Flat in alle deutschen Netze und Fernsehn mit ich glaub 120 HD-Sendern und einigem, was nicht frei empfangbar ist, dazu noch Maxdome. 3play nennt sich das Paket. Jedenfalls soll das ganze Paket die ersten 24 Monate rund 35 Euro kostet, bei einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten. Danach kostet das gleich Paket rund 45 Euro. Mein DSL-Anschluss hat 45 Euro gekostet. Also würde ich hier für Anfangs 10 Euro weniger und später genauso viel wie ich bisher gezahlt hatte, deutlich mehr erhalten. Auch im Vergleich zu dem "Angebot" der Telekom. Router ist auch im Preis enthalten. Den sollte man, wegen dem Fernsehn auch nehmen. Erschien mir zumindest einfacher, als selbst einen geeigneten zu suchen. Und der Router ist wirklich nicht schlecht.

Der Ärger beginnt

Doch dann begann eine Tragödie oder ein Abenteuer, wie man es nimmt. Der Router kam innerhalb einer Woche. Ebenso wurde der Anschluss in dieser Zeit geschaltet. Klingt erstmal gut. Also Router anschlossen und festgestellt, ohne Fernseher kann man den nicht einrichten. Ok, wer sich einen solchen Fernsehanschluss kauft, hat in der Regel wohl ein Fernsehgerät zu Hause. Wollte ich mir ja auch kaufen. Geplant war eigentlich, dass ich mir den Fernseher zu Weihnachten kaufe und im Januar dann den Anschluss von Unity Media. Aber dann hat das Schicksal zugeschlagen. Meine Mutter ist im Dezember gestorben und ich bin erstmal zu meinem Vater bis nach Silvester. Aber das ist eine andere Geschichte. Also statt direkt loslegen zu können, musste erstmal ein Fernseher besorgt werden. Zwei Wochen später dann endlich Fernseher angeschlossen und wie sie sehen, sehen sie nichts. Fehlercode irgendwas. Also Hotline angerufen. Die schicken einen Techniker.
Also auf Techniker Nummer 1 gewartet. Hat ja nur ne Woche gedauert. Damals war ich noch wegen meiner Rückenschmerzen krank geschrieben, sodass ich den ganzen Tag zu Hause war. Techniker Nummer 1 erzählt was von falschem Kabel und zieht wieder ab.
Kurz später ruft die Technikerfirma an und will einen neuen Termin machen.
Techniker Nummer 2 kommt ein paar Tage später und zieht wieder mit den Worten "falsches Kabel" ab. Ich müsse mich an die Hausverwaltung wenden, weil die Hausverkabelung deren Sache sei.
Also Anruf bei der Hausverwaltung, die mich an meinen Vermieter verweist, weil ich nicht deren Vertragspartner sei.
Mein Vermieter, sichtlich angepisst über das Verhalten der Hausverwaltung, verspricht, sich zu kümmern.
Ein paar Stunden später der Rückruf der Hausverwaltung, man hätte doch mit Unity Media einen Vertrag, dass die die Hausverkabelung übernehmen. Man würde das weiterleiten.
Wieder einige Stunden später ein Anruf der Technikerfirma, man will einen Termin für Techniker Nummer 3 machen. Wieder eine Woche später. Zu dem Zeitpunkt war ich dann nicht mehr krank geschrieben und musste mir dafür extra frei nehmen.
Techniker Nummer 3 rennt durchs ganze Haus, prüft und macht. Klingelt bei Nachbarn und macht dort etwas. Irgendwann kommt er zu dem Schluss, dass er bei meinem Nachbarn hier auf der Etage auch noch in die Wohnung müsse. Der war aber natürlich nicht zu Hause. Ich soll doch einen Termin mit ihm ausmachen. Zugleich erzählt er irgendwas davon, dass er ein Loch durch die Wand zu meinem Nachbarn bohren müsse. Das wäre die Wand, die ich komplett mit einem Bücherregal zugestellt habe. Das kann doch gar nicht sein, oder? Naja, erstmal abwarten, was bei meinem Nachbarn rauskommt.
Da aber der Nachbar so gut wie nie zu Hause war, war es schwer, einen Termin auszumachen. Er hat mir dann geschrieben, ich solle doch einen Termin ausmachen und ihm mitteilen, er guckt dann, ob er den einrichten kann. Ich also einen Termin für über eine Woche später ausgemacht und meinem Nachbarn wieder ein PostIt an die Tür geklebt. Besagtes PostIt hing dann da noch, als Techniker Nummer 4 kam. Zu dem Zeitpunkt war ich schon so fertig mit den Nerven dass ich dachte, es sei einfacher, den Anschluss wieder zu stornieren und doch zur Telekom zu wechseln bzw. dort einen neuen Vertrag zu machen. Immerhin waren seit der Anschlussschaltung auch schon fast 3 Monate vergangen, in denen ich zu Hause weder Internet noch Fernsehen hatte. Denn der Vertrag mit der Telekom war ja zwischenzeitlich auch ausgelaufen.
Techniker Nummer 4 schaut sich die ganze Sache nochmal von vorne an. Ihn interessiert nicht, was seine Kollegen in den Auftrag geschrieben haben. Fand ich schon sehr merkwürdig. Aber ich weiß ja, dass man manchmal einen Schritt zurückgehen soll, um die Sache aus einer neuen Perspektive zu sehen. Er geht also auch wieder in den Keller und schaut sich die Kabel an. Er erkennt, wie schon seine Kollegen vorher, dass unten andere Kabel verwendet werden, als oben aus meiner Fernseh-Dose kommen. Ich warte schon auf die Erklärung "falsches Kabel". Aber nein, ich schaut in Ruhe weiter. Dann findet er ein Kabel, das dem oben verdächtig ähnlich sieht und einfach so an der Wand baumelt. Er guckt mich an und fragt, was das sei. Ich hab natürlich keine Ahnung. Er schaut sich den zweiten Kasten an und meint, das rumhängende Kabel müsse da angeschlossen werden. Ok, kann sein. Er schließt es an und zack, funktioniert mein Internet. Er verlegt das ganze dann noch ein bißchen schöner, damit niemand denkt, das Kabel sein unnütz und das wars. 
Ich frage mich heute noch, warum das die anderen Techniker nicht aus so gesehen haben. Ich kann mich bei dem ersten Techniker noch erinnern, dass ich fragte, was das für ein Kabel sei, ob das nicht das richtige sei. Mittlerweile denke ich, dass die mich vermutlich nicht richtig verstanden haben, denn im Gegensatz zu Techniker Nummer 4 waren es alles Techniker, die Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache hatten. Wenn sie wenigstens ihr Handwerk verstehen würden, wäre ich die letzte, die was sagt, aber so kann ich nur wieder den Kopf schütteln und natürlich hoffen, dass ich nie wieder einen Techniker von Unity Media brauchen werde.

Schreibtischumzug

Mein Nähtisch am neuen Platz
Mein Nähtisch am neuen Platz

Das Ende der Geschichte ist, dass mein Internetanschluss nun an einer anderen Wand ist. Ich hatte bisher meinen PC per WLAN verbunden. Zum Glück hat mein PC WLAN. Aber so gut der Router auch sein mag, das WLAN scheint etwas instabil zu sein. Zumindest werde ich verdächtig oft aus Online-Spielen geworfen. Also habe ich den Schreibtisch jetzt dahin gestellt, wo bisher mein Nähtisch stand und den Nähtisch an die Wand, an der mein Schreibtisch stand. Das war von Anfang an eine Überlegung von mir gewesen. Aber bei dem ganzen Ärger mit den Technikern hatte ich dann keinen Nerv, das auch noch anzugehen. Ich war froh, überhaupt wieder Internet zu haben. 

Den Schreibtischumzug hab ich natürlich gleich genutzt, den Schreibtisch auszumisten. Ich musste ihn eh komplett leer räumen, damit mir beim rumschieben nicht alles runterfällt und vielleicht noch kaputt geht. Dann habe ich mir vor einiger Zeit ein schickes Gaming-Maus-Pad gegönnt, auf dem Tastatur und Maus bequem Platz haben. So rutscht mir die Maus auch nicht mehr vom Maus-Pad, während ich ein Spiel spiele. Das hat mich schon ein wenig genervt. Aber auf dem Tisch funktionieren die meisten Mäuse überhaupt nicht oder nur sehr schlecht. Meine neue Maus vom Media Markt, die ich mir letzte Woche gekauft habe, sollte aber mit allen Untergründen zurecht kommen. Sie soll auch auf Glas funktionieren. Auf jedenfall funktioniert sie sehr gut auf dem Gaming-Maus-Pad.

Mein Schreibtisch nach dem Umzug, noch nicht ganz eingerichtet
Mein Schreibtisch nach dem Umzug, noch nicht ganz eingerichtet
Was jetzt noch bleibt, ist den Schreibtisch wieder einzurichten. So sieht er doch noch ein wenig nackt aus. Ich möchte ihn zwar nicht mehr ganz so sehr zustellen, wie vorher, aber er sollte schon wohnlich aussehen. Und ich brauche alles in Reichweite, wie Stifte und Notizzettel usw.

Aber das hat erstmal etwas Zeit. Jetzt muss ich erstmal Vorbereitungen für die Animagic in Mannheim treffen. Die letzten Jahre war sie immer hier in Bonn und meine beste Freundin hat mich dafür hier besucht. Vorbereitungen waren dann, ihre Bettwäsche zu waschen und ein paar Sachen einzukaufen. Dieses Jahr muss ich einen Koffer packen und darf nichts wichtiges vergessen. Daher schau ich gleich nochmal nach, ob ich an alles wichtige gedachte habe, bevor ich mich dann auch bald auf den Weg machen werden.

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Di

01

Aug

2017

Tomatenherausforderung im Juli von SHealth

Der Juli verlief fitness-technisch leider nicht so erfolgreich, wie ich gehofft hatte. Die Tomatenherausforderung in der SHealth-App hab ich so erst gestern geschafft. Zum Vergleich, die Brokkoli-Herausforderung im Juni hab ich bereits am 27. Juni geschafft gehabt. 

Mein Ergebnis der Tomaten-Herausforderung im Juli 2017
Mein Ergebnis der Tomaten-Herausforderung im Juli 2017
Ich hatte ja schon Anfang des Monats damit gerechnet, dass mir der Start im Juli schwerer fallen würde. Die ersten zwei Wochen war ich ja auf Dienstreise. Das hat dafür gesorgt, dass ich schon einen Stern der Herausforderung (den zweiten) nicht geschafft habe. Er ist deshalb grau statt orange.
Dann wurde die eine Woche vor meinem Urlaub, in der ich eigentlich Überstunden von den Dienstreisen abbauen wollte, so stressig, dass ich jede Menge Überstunden machen musste. Das hat mich dann den nächsten Stern gekostet.
Und obwohl ich seit über einer Woche Urlaub hab, habe ich es nicht geschafft, das wieder aufzuholen. Ich sag mal, das Wetter war schuld. Ich habe einfach keine Lust, mehr als nötig rauszugehen, wenn es in strömen regnet.
Aber letztendlich habe ich die 200.000 Schritte doch noch geschafft und wenigstens die Ziellinie überquert und mir meine virtuelle Trophäe abgeholt. Wirklich stolz bin ich nicht auf die Leistung. Ich bin und bleibe halt ein Sportmuffel.
Trophäe der Tomaten-Herausforderung in der SHealth-App
Trophäe der Tomaten-Herausforderung
Die Herausforderung für August heißt Avocado und es geht erneut um 200.000 Schritte im Monat. Und ich bin ziemlich sicher, dass ich diese im August deutlich eher erreichen werde. Dazu beitragen werden zwei Messebesuche. Einmal am kommenden Wochenende die Animagic und einmal zwei Wochen später die Gamescom. Das sind 3 bzw. 4 Messetage am Stück, an denen ich unter Garantie viel laufen werde. Ich weiß aus Erfahrung, dass da immer 10.000 Schritte pro Tag zusammenkommen, eher sogar noch mehr. Andererseits werde ich nach jeder Messe auch immer einen Ruhetag einlegen, an dem ich höchstens die 2 Schritte ins Bad mache, mich aber sonst kaum vom Computer oder Sofa wegbewege, weil mir einfach die Füße zu sehr weh tun. Von meinem Rücken ganz zu schweigen. Es bleibt also spannend.
 
Macht noch jemand bei den Herausforderungen in der SHealth-App mit?
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